Technische Antworten rund um Einpunkt-Schmierstoffgeber — Auswahl, Betrieb, Service und Lieferung. Ihre Frage ist nicht dabei? Kontaktieren Sie uns, unsere Ingenieure helfen weiter.
Wir entwickeln und fertigen Einpunkt-Schmierstoffgeber. Diese erhöhen die Zuverlässigkeit Ihres Schmierprogramms durch automatische Nachschmierung und stellen sicher, dass kritische Anwendungen zur richtigen Zeit die richtige Menge Schmierstoff erhalten – so werden Schäden durch falsche oder unzureichende Schmierung vermieden.
Die Lieferzeit hängt vor allem von der Bestellmenge ab. Wir halten in der Regel rund 1.000 Sets auf Lager, sodass die meisten Bestellungen sehr kurzfristig versandt werden. Bei größeren Mengen stimmen wir einen Liefertermin mit Ihnen ab.
Cyfoss-Produkte durchlaufen eine vollständige Designvalidierung; in der Serienfertigung gelten strenge Qualitätsvorgaben von der Lieferkette über den Wareneingang und die eigene Fertigung bis zur Endprüfung. Der Großteil unseres Teams kommt aus der Automobilindustrie und bringt über zehn Jahre Erfahrung in Lieferkettenmanagement und industrieller Qualitätssicherung mit.
Bei Qualitätsmängeln innerhalb eines Jahres tauschen wir das Gerät kostenlos aus. Nach Ablauf der einjährigen Garantie reparieren wir gegen Berechnung von Material- und Arbeitskosten.
Entscheidend ist der Schmierstoffbedarf Ihrer Anlage. Bei geringem Verbrauch – etwa 10–20 ml pro Monat – genügt das 125-set; bei höherem Bedarf empfehlen wir das größere 250-set. Sprechen Sie unsere Ingenieure an, wir liefern Ihnen detaillierte Parameter.
Das Fett selbst ist zwei Jahre haltbar. Am Schmierstoffgeber montiert reicht eine Kartusche je nach eingestelltem Bedarf 1 bis 12 Monate.
Der Cyfoss Einpunkt-Schmierstoffgeber arbeitet von −20 °C bis 60 °C. Bei Umgebungstemperaturen unter dem Gefrierpunkt empfehlen wir das optionale Tieftemperatur-Batteriepack.
Der Cyfoss Einpunkt-Schmierstoffgeber ist nach IP65 geschützt.
Ja. Wir befüllen die Kartuschen mit dem von Ihnen gewünschten Fett oder liefern Leerkartuschen zum Selbstbefüllen. Auf Wunsch senden wir Ihnen ein Video mit der Befüllanleitung.
01
Kontinuierliche automatische Schmierung erhöht Zuverlässigkeit und Lebensdauer der Bauteile deutlich. Bis zu 50 % aller vorzeitigen Ausfälle gehen auf falsche Schmierung oder verunreinigtes Fett zurück.
Sauberes, frisches Fett wird gleichmäßig zugeführt; die Schutzart IP65 hält Wasser und Staub vom Lager fern – weder Überschmierung (Temperaturanstieg) noch Unterschmierung (Verschleiß) treten auf.
02
Automatische Schmierung verkürzt die Zeit, die Wartungspersonal in Gefahrenbereichen verbringt. Studien zeigen eine Senkung des schmierungsbedingten Unfallrisikos um bis zu 90 %.
Personen bleiben von laufenden Maschinen getrennt; Stürze und andere Zwischenfälle beim manuellen Schmieren entfallen.
03
Gegenüber manuellem Schmieren sinken Fettverbrauch und Personalaufwand erheblich, während die Bauteillebensdauer steigt – die Gesamtkosten der Schmierung fallen deutlich.
Schäden und Reparaturen durch Unter- oder Überschmierung nehmen ab. Da weniger ungeplante Stillstände auftreten, sinken auch die Gesamtbetriebskosten (TCO).
Elektromotorlager sind die häufigste Anwendung. Der Schmierstoffgeber versorgt das Lager kontinuierlich mit Fett, sodass es nie trockenläuft – vom Automobilwerk bis zur Bergbaumaschine sinken Häufigkeit und Aufwand des manuellen Schmierens.
Lager von Wasser-, Öl- und Prozesspumpen erhalten im Betrieb gleichmäßig Schmierstoff; Trockenlauf und Überschmierung entfallen. Bei Dauerbetrieb – Kesselspeisepumpen, petrochemische Prozesspumpen – sinkt die Wartungshäufigkeit.
Ventilatorlager in Tunneln und Kühltürmen liegen meist hoch oben oder gekapselt und eignen sich daher ideal für automatische Schmierung. Der Geber schmiert im eingestellten Intervall nach, ohne Stillstand für manuelles Fetten.
Antriebs- und Förderketten brauchen häufige Schmierung. Der Einpunktgeber steuert Intervall und Menge präzise und verhindert trockene Ketten ebenso wie Ölüberschuss – auf Förderketten, Becherwerksketten, Fahrtreppen- und Fahrsteigketten.
Offene Zahnradantriebe wie große Zahnkränze und Zahnstangen brauchen regelmäßige Schmierung. Der Geber hält einen durchgehenden Schmierfilm aufrecht und verhindert Metallkontakt bei hoher Last – Zahnkränze im Bergbau, Walzwerksgetriebe, Trockenpartiegetriebe.
Linear- und Gleitführungen müssen über die gesamte Länge gleichmäßig geschmiert werden, was manuell kaum gelingt. Geber versorgen mehrere Punkte entlang der Schiene oder zentral über Leitungen – CNC-Führungen, Führungsnuten von Aufzügen und Fahrtreppen.